„Grüß Gott“

… und herzlich willkommen in unserer Pfarreiengemeinschaft.

Dona nobis pacem

Palmsonntag 2022 in der Ukraine: Nördlich von Kiew werden wieder Massengräber entdeckt und im Osten und Süden der Ukraine tobt ein bestialischer, sinnloser Krieg gegen Frauen und Kinder. Palmsonntag 2022 in Abensberg: Am Spätnachmittag begegne ich am Barbaraplatz Stadtpfarrer Georg Birner, der einen verhüllten Gegenstand bei sich trägt. Dieser Gegenstand ist ein Kelch, außen ein mattes Silber und die Innenseite vergoldet. Das Besondere an diesem Kelch ist, die Widmung an der Unterseite des Kelches: „Durante bello 1943“ (während des Krieges 1943). Der Intention dieser Kelchstiftung folgt: „Dona nobis pacem“, gib uns deinen Frieden. Der Spender dieses „Schatzes“ ist der Abensberger Eduard Kainz. Er wurde 1941 in Regensburg zum Priester geweiht und wirkte als Oberstudienrat in Cham. Der junge Priester stiftete zwei Jahre nach seiner Primiz diesen Kelch der Abensberger Pfarrei. Pfarrer Kainz starb 1967 und wurde im Abensberger Friedhof begraben. Wie war die Situation 1943 in Deutschland? Die Schlacht bei Stalingrad ist zu Ende gegangen und unzählige russische und deutsche Soldaten mussten ihr Leben lassen. Hinzu kamen die riesige Zahl der Verletzten. In Deutschland selbst beginnen die systematischen Flächenbombardierungen; z.B. die Hansestadt Hamburg. Und Reichsminister Goebbels prahlt mit der Rede vom „Totalen Krieg“. Angst, Trauer, Verzweiflung und Not bestimmen das „Klima“ in Deutschland.

Die Kar- und Ostertage 2022 in Abensberg: Pfarrer Georg Birner wird bei allen Gottesdiensten an diesen Tagen den Kelch „Durante bello“ gebrauchen. Damit will die Pfarrgemeinde zum Ausdruck bringen, dass wir mit dem ukrainischen Volk, auch durch die Feier der Eucharistie, verbunden sind und den Frieden ersehnen und erbitten. – Pfarrer Birner und der Pfarrgemeinderat weisen auch darauf hin, dass die Coronabeschränkungen jetzt aufgehoben sind.

(Text von Albert Steber, verfasst für die Mittelbayerische Zeitung)

Am Samstag, 19. März und Sonntag, 20. März fanden in unserer Pfarreiengemeinschaft die Pfarrgemeinderatswahlen statt.

Von 5163 Wahlberechtigten in Abensberg und Sandharlanden gingen 440 zur Wahl, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 8,5%. Von den 450 Wahlberechtigten in Pullach gingen 73 zu Wahl, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 16,2%

Dem neuen Gesamtpfarrgemeinderat werden zwölf Mitglieder aus Abensberg, drei aus Pullach und fünf aus Sandharlanden angehören.


Als Cyrill von Alexandrien gefragt wurde, was er mit jemandem tun würde, der sich für den Glauben interessiert, soll er gesagt haben:

"Wenn ich jemanden für das Christentum gewinnen will,
lasse ich ihn in meinem Hause wohnen."
  • Wir ziehen uns nicht in irgendwelche Nischen zurück und kapseln uns nicht von unserer Umgebung ab.
  • Wir nehmen teil an der „Freude und Hoffnung, an der Trauer und Angst der Menschen“, wie es die Pastoralkonstitution des 2. Vatikanischen Konzils sagt.
  • Wir laden Sie sehr herzlich ein, unser „Haus“ zu betreten und darin mitzuleben, damit der Glaube auch durch Sie ein „Gesicht“ bekommt.

Unsere Pfarreiengemeinschaft soll ein solches „Haus“ sein, das allen offen steht und in dem man erfahren kann, was Christentum sein will und wie christlicher Glaube gelebt wird.

Ihr Pfarrteam

Alle aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf den Umgang mit der Corona-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen des kirchlichen Lebens können Sie nachlesen auf unserer Homepage unter dem Titel „Corona-News“ und auf der Homepage des Bistums:

www.bistum-regensburg.de